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Top-Suchbegriffe 2009 bei Yahoo! Deutschland

Unglaublich aber wahr. "Wetter" wird am meisten gesucht bei Yahoo! und ist somit auch 2009 das Top-Suchwort für die Nutzer von Yahoo! in Deutschland.

Der Suchbegriff "Wetter" führt das Ranking der Top-Suchbegriffe 2009 an, vor "Routenplaner" und "Wikipedia".

Auf Platz vier bis sechs landen "Telefonbuch", "Horoskop" und "Erotik".

Yahoo! hat eine schöne Übersichtsseite der Top-Suchbegriffe 2009 mit Kategorien wie Stars, Politiker, Sportler, usw. erstellt.

 


Weihnachtsgeschäft im Internet angelaufen

Werbung, Marketing, SEO und SEM - der Erfolg einer kommerziellen Webseite im Internet hängt von vielen Faktoren ab. Ein ungebrochener Trend zum Einkaufen im Internet ist jedoch unverkennbar.
Der enorme Ansturm der Konsumenten auf Shopping-Portale im Internet hat den US-Händlern am vergangenen Wochenende nicht nur Seitenabstürze, sondern auch neue Rekordumsätze beschert. Wie das Marktforschungsinstitut comScore  wissen lässt, konnte der E-Commerce-Sektor alleine am sogenannten "Black Friday", der traditionell den Start des stationären Handels in das Weihnachtsgeschäft markiert, insgesamt 595 Mio. Dollar Umsatz erwirtschaften. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von elf Prozent! Auch für den heutigen "Cyber Monday" wird eine Weiterführung des Kaufrauschs im Web erwartet.

"Der Black Friday, der für den konventionellen Handel als wahre Goldgrube gilt, entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigen Fixpunkte der Online-Weihnachts-Shoppingwelt", stellt comScore-Vorsitzender Gian Fulgoni fest. Mit 595 Mio. Dollar an Einnahmen, die an diesem Tag generiert wurden, habe die E-Commerce-Branche das zweithöchste Umsatzergebnis des Jahres erzielt. Ausschlaggebend für diese starke Performance sei nicht zuletzt eine unglaubliche Fülle an speziellen Sonderangeboten, mit denen die Händler die Kauflust der Verbraucher auch über Web-2.0-Dienste wie Facebook oder Twitter angeheizt hätten, so Fulgoni.

Twitter/mediat

Amazon


30 Internetgiganten dominieren Internet

Google, Microsoft und Co. dominieren das Internet.

Erstaunlich: Nur 30 Unternehmen sind für 30 Prozent des gesamten Traffics verantwortlich, wobei sechs Prozent allein auf Spitzenreiter Google entfallen.

Zu diesem Ergebnis kommt der "Internet Observatory Report" von Arbor Networks http://www.arbornetworks.com , der University of Michigan http://www.umich.edu und dem Merit Network http://www.merit.edu . Auch fließt der Datenverkehr immer direkter und somit weniger über klassische Tier-1-Netzwerke, also internationale Transit-Betreiber. Die Analyse von 256 Exabytes (das sind eine Mrd. Gigabytes) an Daten über zwei Jahre zeigt auch, dass P2P-Traffic (Peer-to-Peer) an Bedeutung verloren hat, was auch mit den Vorteilen von Video-Streaming im Web zusammenhängt.

Was die Nutzung des Internets betrifft, zeigt sich in der Studie, dass die Hochblüte von P2P zu Ende scheint. Waren Anwendungen wie insbesondere Filesharing noch vor zwei Jahren für 40 Prozent des weltweiten Traffic-Volumens verantwortlich, sind es heute nur mehr 18 Prozent. Das Web dagegen ist mittlerweile für mehr als die Hälfte des Verkehrs verantwortlich. Das liegt offenbar nicht zuletzt an Web-Videos, die für Nutzer letztendlich auch eine bequemere Alternative darstellen. "P2P bedeutet Kopfschmerzen", zitiert das Magazin Wired Craig Labovitz, Chefwissenschaftler bei Arbor Networks. Denn bei P2P-Downloads muss vor dem Ansehen abgewartet werden, bis dieser abgeschlossen ist. Bei Web-Angeboten wie YouTube oder Hulu kann der User dagegen einfach ein Video starten.

Auch die Angebotsseite hat sich deutlich verändert. Während sich der Internet-Verkehr noch vor fünf Jahren proportional auf zehntausende Unternehmens-Webseiten aufgeteilt hat, dominieren heute einige wenige Hosting-, Cloud- und Content-Anbieter das Internet. Mit sechs Prozent des Traffics steht Google an der Spitze der eingangs erwähnten 30 Hyperriesen, zu denen neben bekannten Namen wie Facebook, YouTube oder Microsoft auch Content-Delivery-Netzwerke (CDNs) wie Limelight zählen. Insgesamt sind etwa 150 Netzwerke für die Hälfte des Datenverkehrs verantwortlich - dabei waren es noch 2007 laut Labovitz noch mehrere Tausend.

Die Grundlage für die Analyse bilden über zwei Jahre gesammelte Traffic-Statistiken aus 110 Netzwerken. Beim Monitoring wurden zeitweise über zwölf Terabit pro Sekunde erfasst. Das Ergebnis dürfte Arbor Networks zufolge die größte Studie des globalen Internetverkehrs seit dem Start des kommerziellen Internets Mitte der 1990er sein.


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